Günther Uecker
Günther Uecker - Kurzportrait
Geboren am 13. März 1930 in Wendorf (Mecklenburg), studierte Günther Uecker, nach einer Lehre als Maler und Reklamegestalter, in Wismar Malerei. Danach besuchte er die Kunstakademie in Berlin-Weißensee, bevor er 1955 an die Kunstakademie Düsseldorf wechselte. In dieser Zeit entstanden seine ersten „Nagelbilder“, für die er später bekannt werden sollte und die bis heute sein Werk charakterisieren. 1962 stieß Günther Uecker zu ZERO, einer Gruppe um Heinz Mack und Otto Piene.
Anfang der 70er-Jahren war er kurzzeitig in New York aktiv und besuchte in der Folge auch Südamerika, Afrika und Asien. Seit 1974 unterrichtet er an der Düsseldorfer Kunstakademie, wo er 1976 zum Professor berufen wurde.
Inspiriert wurde Günther Uecker von der osteuropäischen Avantgarde, deren Vordenker den Realismus in der Bildenden Kunst hinter sich liessen und ihre gestalterischen Fähigkeiten auch auf Objekte des täglichen Gebrauchs - bis hin zur Architektur – erweiterten. Günther Uecker bediente sich dieses Spektrums bis hin zu Bühnenbildern.
Kunst als Erkenntnis
Schon früh beschäftigte sich Günther Uecker mit der Wirkung des Lichts; wobei er mit strukturellen Elementen das Publikum in das Kunstwerk einbezog. Je nachdem aus welcher Position ein Objekt wahrgenommen wird, verändern sich Kontraste. Licht und Schatten stehen in beständigem Wechselspiel und der Adressat wandelt sich durch eigene Bewegung vom passiven Konsumenten zum aktiv Handelnden.
Sein bedeutet Veränderung
Vor allem in seinen kinetischen Installationen schlägt sich das Studium fernöstlicher Kulturen nieder. Günther Uecker integrierte Wasser, Sand aber auch Elektrizität in seine Objekte und stellt so fundamentale Erkenntnisse anschaulich dar: Alles, was existiert unterliegt einer ständigen Veränderung.
Besondere Werke von Günther Uecker
Zu Beginn der 60er-Jahre begann Günther Uecker, Nägel in Musikinstrumente, Möbel und andere Haushaltsgegenstände zu hämmern und thematisch mit Licht in Beziehung zu setzen. Ab 1962 hatte die Gruppe ZERO ein gemeinsames Studio im Stedelijk Museum in Amsterdam. Mit dem "Salon de Lumière" im Palais des Beaux-Arts in Paris entstand ein bahnbrechendes Objekt dem weitere "Lichträume" in Krefeld und Frankfurt folgten.
Günther Uecker erntete große Anerkennung für sein Bühnenbild in „Tristan und Isolde“ (Stuttgart 1982). Als weiterer Höhepunkt seines Schaffens gilt der Andachtsraum im Berliner Reichstag (2000).
Auszeichnungen Ueckers
Bereits 1964 erhielt Günther Uecker den 'Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Bildende Kunst' und 1983 den 'Kaiserring der Stadt Goslar'. Neben vielen anderen Ehrungen wurde Günther Uecker 1985 das 'Bundesverdienstkreuz 1. Klasse' verliehen, im Jahr 2000 der 'Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste' und im Folgejahr sogar das 'Große Bundesverdienstkreuz mit Stern'.
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Günther Uecker, geboren 1930 in Wendorf/Mecklenburg-Vorpommern, lebt und arbeitet in
Düsseldorf. Er studierte Malerei unter anderem in Wismar, Berlin und ab 1955 bei O.
Pankok an der Düsseldorfer Kunstkakademie. Seit 1975 geht er einer Lehrtätigkeit an der Kunstakademie nach. Als erster Künstler gestaltete er die
ersten Nagelbilder Ende der fünfziger Jahre. Handsigniert,
(20)00 datiert und nummeriert. (Exemplar. VIII/XX der horse.commerce.-Auflage). Mit Prägestempel
'Erker Presse Sankt. Gallen'. 'Tanzender Stern'. Prägedruck auf
handgeschöpftem Bütten. Herausgeber: Erker Presse, Sankt. Gallen 2000. Blattgröße. 110 x
80,5 cm.
Eigentlicher Titel " die Insel ",Blatt ist gerahmt ( siehe zweites Photo ). Auf Wunsch kann dieses Werk auch ungerahmt verschickt werden.